Putin selbst gibt den Generälen auf dem Schlachtfeld Befehle Wladimir Putin hat offenbar einen direkten Draht zu seinen Generälen auf dem Schlachtfeld. Sie sollen ihre Befehle nun direkt vom Kreml-Chef entgegennehmen. Allerdings mögen sie es nicht. 1/6 Der russische Präsident Wladimir Putin gibt seinen Generälen auf dem Schlachtfeld jetzt seine eigenen Anweisungen, was zu tun ist. Kreml-Chef Wladimir Putin, 69, sollte sein Verteidigungsministerium ignorieren – sogar ignorieren. Aber jetzt ist es an Putin selbst, seinen Generälen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine Befehle zu erteilen. Laut CNN erteilt der russische Präsident selbst den Generälen seine Befehle. Zwei Quellen, die mit US-amerikanischen und westlichen Geheimdiensten vertraut sind, teilten dem Sender mit. Dies ist eine äußerst ungewöhnliche Taktik in einer modernen Armee. Laut den Quellen zeigt dies die dysfunktionale Kommandostruktur, die seit Beginn des andauernden Krieges in Russland offensichtlich ist.

Putins Strategen machen sich über sein Vorgehen lustig

Doch es kommt noch schlimmer für den russischen Präsidenten: Seine Generäle verspotten ihn. Laut CNN verhafteten die Geheimdienste russische Offiziere, die miteinander stritten. Dann beschweren sich Freunde und Verwandte in der Heimat über die in Moskau getroffenen Entscheidungen. Über die Strategie gibt es große Meinungsverschiedenheiten. Die militärische Führung konnte sich nicht darauf einigen, worauf sie ihre Bemühungen zur Stärkung der Verteidigungslinien konzentrieren sollte. Herzzerreißende Szenen: Wehrpflichtige verabschieden sich von ihren Familien (00:44)

Weitere Taktik völlig unklar

Das russische Militär ist auch uneins darüber, wie es am besten mit den unerwarteten Vorstößen der Ukraine auf dem Schlachtfeld umgehen soll. Russland befindet sich sowohl im Osten als auch im Süden in der Defensive. Wladimir Putin erklärte eine Teilmobilmachung in seinem Land. Also werden die Soldaten nach oben gehen. Viele sehen darin jedoch eine Schwäche Putins, der versprochen hatte, nicht zur Mobilisierung aufzurufen. Vorrückende Soldaten gelten als Kanonenfutter. Die Taktiken und Strukturen für die nächsten russischen Kriegsschritte sind noch völlig unklar. Wegen der Mobilisierung finden in ganz Russland Demonstrationen statt. Über tausend Demonstranten wurden bereits festgenommen. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (44) ruft die Russen zum Protest auf. Also sagt er: „Protest! Kampf! Weglaufen! Oder gehen Sie in die ukrainische Gefangenschaft.” (EU)